TU Dresden
RWTH TU Darmstadt Leibniz Institut Universität Hamburg

Herbsttreffen 2025 in Dresden

Bereits am Mittwoch, 12.11.2025, trafen sich die Doktoranden in Dresden zu einem von Iurii Vakaliuk (TP C01) geführten Grasshopper-Workshop. Grasshopper ist ein Software-Tool, das uns dabei helfen kann, digitale Arbeitsabläufe zwischen Projekten zu etablieren und zu verbessern. Direkt im Anschluss wartete eine kurzweilige sportliche Aktivität auf die Teilnehmenden des Treffens. 

Am folgenden Donnerstag starten die einzelnen Teilprojekte mit den Präsentationen ihrer aktuellen Arbeit und den erreichten Ergebnissen. 

Nach dem offiziellen Tagungsprogramm und vielen informellen Gesprächen und freiem Austausch führte uns der Weg in die Innenstadt – in die wohl bekannteste Kirche Dresdens, der liebevoll wiederaufgebauten Frauenkirche. Bei einem abendlichen Kuppelaufstieg gab es viele wissenswerte Information über die bewegte Geschichte des Gotteshauses am Dresdner Neumarkt. Besonders die Details zum originalgetreuen Wiederaufbau und die Herausforderungen vor denen man dabei stand, beeindruckten nicht nur die Gäste aus Aachen. Mit typisch Sächsischer Küche klang der Abend bei vielen Gesprächen und der Vertiefung des Zusammenhaltes zwischen den Standorten der am SFB/TRR 280 beteiligten Institutionen aus.

Der Freitagmorgen startete mit den Berichten der interdisziplinären Arbeitsgruppen (iWG). Danach standen drei Gastvorträge auf dem Programm.

Prof. Dr. Bernd Plietker (TU Dresden) sprach über die Biosynthese von Kohlenstoff und darüber, was sich dabei von der Natur abschauen lässt.

Prof. Michael Beckmann (TU Dresden) zeigte, warum Energie die zentrale Voraussetzung für geschlossene Stoffströme in nachhaltigen Systemen ist.

Prof. Michael Groß, der zweiterfolgreichste deutsche Schwimmer und heute an der Goethe-Universität Frankfurt/M., gab Einblicke in „Changemanagement und Nachhaltigkeit von Veränderungen“. Er betonte, wie entscheidend eine klare interdisziplinäre Kommunikation zwischen den beteiligten Institutionen ist – und welche Rolle KI-gestützte Systeme künftig einnehmen werden. Je stärker wir mit KI arbeiten, desto relevanter bleibt der Mensch als differenzierender Faktor: Wissen aneignen, um Können entwickeln zu können.

Seine Kernaussagen für eine positive Heransgehensweise:

  • Keine Zukunft ohne Herkunft
  • Persönliche Kommunikation als Schnittstelle
  • Storytelling: Symbole schaffen, Bilder nutzen
  • Multiplikatoren mobilisieren
  • Schnelle Erfolge sind nicht zu unterschätzen

Unser Dank gilt allen, die zum Gelingen unseres Herbstreffens beigetragen haben – allen voran dem Orga-Team. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gute Heimreise!