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Gewinner des Studierendenwettbewerbs zur Gestaltung einer „ressourceneffizienten Elbquerung am Beispiel der Carolabrücke“ gekürt

Unter der Schirmherrschaft der Stadt Dresden und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden fand ein studentischer Wettbewerb zur Gestaltung einer „ressourceneffizienten Elbquerung am Beispiel der Carolabrücke“ statt. Ziel war es, einen Entwurf für eine Brücke zu entwickeln, die die seit dem 11. September 2024 bestehende Lücke an dieser zentralen Stelle der Stadt schließt.

Besonderes Augenmerk lag auf der zentralen Lage der Brücke sowie den vielfältigen Verkehrsströmen über und unter der Elbe. Am Montag, den 6. Oktober 2025, kürte eine Fachjury (aus Vertretern der TU Dresden, der TU Darmstadt und der Wirtschaft) die Gewinner unter insgesamt zwölf eingereichten Arbeiten. Kostenvorgaben waren im Wettbewerb bewusst nicht festgelegt, um den Teilnehmenden größtmögliche gestalterische Freiheit zu ermöglichen. Der Stadtratsbeschluss zu einem vierspurigen Ausbau der Brücke wurde erst während des Wettbewerbs getroffen. Auch die strengen planrechtlichen Randbedingungen für den realen Wiederaufbau waren zu Beginn des studentischen Wettbewerbs noch nicht bekannt.

„Wie bereits beim letzten Wettbewerb haben wir wieder eine beeindruckend hohe Qualität der Einreichungen gesehen“, betonte Steffen Marx, Direktor des Instituts für Massivbau der TU Dresden. „Es ist erfreulich zu sehen, wie Studierende ihre Vorstellungen einer zukunftsfähigen Carolabrücke entwickeln und dabei kreative wie nachhaltige Ansätze verfolgen."

Der erste Preis ging an einen Entwurf, der durch herausragende städtebauliche und gestalterische Qualität besticht. Die Brücke schafft für alle Nutzergruppen eine hohe Aufenthaltsqualität, führt Fußgänger, Radfahrer und den Verkehr sicher über die Elbe und macht das Tragwerk selbst erlebbar. Mit der modernen Neuinterpretation des Bogentragwerks fügt sich das Bauwerk harmonisch in die Stadtsilhouette und das bestehende Bild der Elbbrücken ein und verbindet Innovation mit Respekt vor der Baukultur. So entsteht ein Entwurf, der das Potenzial hat, eine neue Landmarke im Zentrum Dresdens zu werden.

Die platzierten Entwürfe können auf der Website des Instituts für Massivbau der TU Dresden eingesehen werden.